Die Kinderwiese in der Mainzer Neustadt

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Die Kinderwiese wurde 1984 von 5 Freundinnen gegründet, angefangen hat alles in Privatwohnungen. Die ersten gemieteten Räume lagen kurz nach der Gründung in der Gartenfeldstraße, später zog die KiWi dann in die Wallaustraße. Jetzt, seit 2011, findet ihr uns in der Sömmerringstraße 14, also nach wie vor im Herzen der Mainzer Neustadt.

Mit den Jahren ist die Kinderwiese immer größer geworden. Aus dem rein Privaten wurde eine öffentliche und offene Elterninitiative, die seit 1985 im Vereinsregister steht und Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ist. Seit 2015 sind wir außerdem Regeleinrichtung der Stadt Mainz.

Beiträge

Als Regeleinrichtung müssen wir für Kinder bis zwei Jahre einen Beitrag für die Stadt erheben, der von dem Nettoeinkommen der Familie und von dessen Kinderzahl abhängig ist. Die Höhe dieses Beitrages legt die Stadt Mainz fest. Die aktuellen Beitragsstufen können der Tabelle von www.mainz.de entnommen werden.
Die ab 1.1.2018 gültigen Beitragsstufen findet ihr hier: Elternbeiträge Krippen Horte Mainz ab 2018

Unabhängig von diesem städtischen Beitrag erheben wir für alle Kinder einen Verpflegungsbeitrag. Dieser beträgt derzeit:

für Krippenkinder bis 2 Jahre: 45 Euro
für Kinder ab 2 Jahren: 55 Euro

Die Aufnahme des Kindes ist verbunden mit der Aufnahme der/des Erziehungsberechtigten in den Verein.

Konzept

In der KiWi finden regelmäßig Konzeptionstage statt, um eine intensive Konzeptionsarbeit zu ermöglichen. Eltern und Team sind gleichermaßen für die Konzeption verantwortlich und arbeiten bei deren Gestaltung und Umsetzung Hand in Hand.
Die Details der Konzeption sind permanent "in Arbeit", unser Dokument entwickelt sich entsprechend immer weiter.

Regeleinrichtung

Seit dem 1. Januar 2015 sind wir eine Regeleinrichtung. Wir bleiben dabei nach wie vor eine Elterninitiative – mit allen Rechten und Pflichten. Der Träger unserer Einrichtung ist und bleibt unser Verein Kinderwiese e.V., in dem alle Kiwi-Eltern Mitglied sind. Unser gewählter Vorstand nimmt die Aufgaben einer Geschäftsführung wahr – daran ändert sich nichts. Wir stellen weiterhin unser Personal ein, entscheiden über unsere Konzeption, wählen unsere Kinder aus. Wir Eltern bringen weiter unsere Ideen und unsere Gestaltungskraft ein, um den Kita-Alltag unserer Kinder mitzugestalten und zu bereichern. Wir bleiben initiativ.

Eine wesentliche Veränderung betrifft unser Finanzierungsmodell. Bislang erhielten wir von der Stadt Mainz einen festen Zuschuss pro Kind. Nun bekommen wir stattdessen einen Anteil unserer Personalkosten erstattet – und zwar, und das ist neu, vor allem aus Landesmitteln. Daneben trägt auch die Stadt Mainz weiterhin einen Kostenanteil. Unsere Betreuungsplätze sind nun im Kindertagesstättenbedarfsplan ausgewiesen – was für uns eine Planungssicherheit bedeutet, die wir so bislang nicht hatten. Gleichzeitig sind wir nun in gleichem Maße wie städtische Kindergärten auch an die Vorgaben gebunden, die sich etwa aus dem Kindertagesstättengesetz oder der Fachkräfteverordnung von Rheinland-Pfalz ergeben. Personalschlüssel, Gruppenstruktur und –größe, räumliche Gegebenheiten  – zu all diesen Faktoren gibt es klare Vorgaben, die wir nun auch erfüllen können.

Besonderheiten der Kiwi

 

Kaum Schließzeiten

Die Kinderwiese hatte bislang nur zwischen den Jahren 2 Wochen lang zu. In diesem Jahr (2024) wurde erstmalig eine weitere zwei-wöchige Schließzeit während der Pfingstferien umgesetzt.

Gesunde Ernährung und Esskultur

Es ist ein besonderes Anliegen der Kinderwiese, den Kindern eine vollwertige, gesunde Ernährung zu garantieren. Das Frühstück besteht aus Müsli, Vollkornbrot und wechselnden Zusatzangeboten. Das Mittagessen wird vor Ort von unserem besonders engagierten Koch zubereitet. Es ist immer frisch, vegetarisch und nur aus möglichst lokalen Bio-Zutaten.
Nachmittags gibt es eine Snackmahlzeit, bestehend aus Rohkost, Obst, Maiswaffeln, Zwieback oder Knäckebrot. Auf Süsswaren jeglicher Art wird weitestgehend verzichtet. Auch als Zutat wird Zucker möglichst vermieden.

Den Kindern soll nicht nur gesundes Essen zubereitet, sondern auch ein entsprechendes Bewusstsein für eine bestimmte Esskultur mitgegeben werden. Hierzu gehört, dass die Mahlzeiten gemeinsam im Miteinander eingenommen werden. Beim Frühstück und Mittagessen wird daher, sofern möglich, der Tisch gedeckt und ein „Selber-Nehmen“ mit entsprechender Kommunikation am Tisch gefördert.

Waldtage

Jede Woche geht ein Teil der Kindergartenkinder – sobald sie „trocken“ sind – in den Wald. Neben der Beobachtung von Tieren und Pflanzen bietet die Umgebung im Wald den Kindern unzählige Bewegungsanreize. Im Wald kann den Kindern Respekt vor der Natur vermittelt werden im Sinne eines einfühlsamen und rücksichtsvollen Umganges des Kindes mit seiner natürlichen Umwelt.

Vorschule

Im letzten Betreuungsjahr des Kindergartens werden die Kinder durch Vorschulunterricht und das Besuchen der umliegenden Grundschulen auf das Leben als „Schüler“ vorbereitet. Das natürliche Interesse der Kinder soll aufgegriffen und vertieft werden, Unterrichtsituationen werden spielerisch aufgegriffen, so dass den Kindern ein sanfter Übergang ermöglicht wird. Der Umgang mit Zahlen und Wörtern soll schon für die Kindergartenkinder nicht mehr fremd sein. In der Kinderwiese soll das Interesse an gezieltem Lernen, wie es in der Schule gefordert wird, geweckt werden.

Weitere Besonderheiten

Es gibt weitere Highlights im KiWi-Jahr, die wir zu unseren Besonderheiten zählen. Zum Beispiel die KiWi-Übernachtung, die Verkehrserziehung oder unsere Beteiligung beim Dreck-Weg-Tag. Alle Besonderheiten, auch Informationen zu den Festen, die wir in der KiWi feiern, sind in der Konzeption zu finden.